Naturerlebnis
pur. Ist das nicht auch etwas für Sie?
Eine noch sehr junge, aber sehr schnell wachsende Sportart, die vor allem bei den Jugendlichen
großes Interesse findet.
Country-Tourenfahren ist die breitensportliche Variante - ohne Zeitnahme und Rangliste
- des Tourenfahrens mit dem Geländerad (ATB, MTB), die jenseits des öffentlichen
Straßenverkehrs durchgeführt wird.
Auf öffentlichen Feld- und Waldwegen verlaufen die Strecken, die von den Mitgliedsvereinen
unter Berücksichtigung der allgemeinen Naturschutzbestimmungen und der Umweltregeln
des BDR besonders ausgesucht sind. Das Naturerlebnis steht bei dieser neuen Variante
im Vordergrund; und es möchte einen offensiven Beitrag gegen das "wilde"
Biken quer durch Wald und Flur leisten.
Verschiedene Streckenlängen stehen den Startern zur Auswahl. Die kürzeren
(bis 25 km) werden dabei meist über einfach zu befahrende und breite Wege geführt,
sind also für Einsteiger und Familien geeignet. Die längeren Strecken verlangen
in der Regel schon mehr fahrerisches Können sowie Fahrradbeherrschung auf vergleichsweise
unwegsamerem Terrain.
Insgesamt sind alle Strecken mit den zuständigen Forstämtern abgestimmt.
Wie beim Radtourenfahren gibt es unterwegs Verpflegungs-, Sanitäts- und Pannenservice.
Einen wesentlichen Beitrag müssen jedoch alle Teilnehmer leisten:
"Faires Fahren zu Natur und
Umwelt"
Besonders im Wald ist große
Rücksicht auf andere Erholung suchende Mitmenschen zu nehmen (Wanderer, Reiter,
Spaziergänger). Langsames annähern und freundliches Grüßen sind
ein Gebot der Höflichkeit. Technisch einwandfreie Räder und das Einhalten
der gekennzeichneten Wege stellen ein unabdingbares Muss dar. Die Termine im Kalender
werden aufgrund des offenen Meldesystem permanent aktualisiert.
Permanente Country-Tourenfahrten: Als Versuch, eine ansprechende Strecke nicht nur
zeitlich begrenzt an einem festgelegten Wochenende auszuweisen, werden in Berlin, Hessen,
Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Südbaden insgesamt 21 "Permanente
Country-Tourenfahrten" angeboten. Die Touren sind in enger Zusammenarbeit mit
der Forstbehörde entwickelt worden und stehen interessierten Radsportlern ganzjährig
zur Verfügung.
Ob der Veranstalter den Teilnehmern eine Tourenbeschreibung aushändigt, oder ob
er die Strecke ausschildert oder anderweitig kenntlich macht, bleibt seinen Möglichkeiten
überlassen. Einzelheiten sind den Ausschreibungen der Veranstalter zu entnehmen,
die auch über den Charakter der Strecke (schwer, leicht, bergig, für Familie
mit Kindern geeignet, usw.) Auskunft geben sollten.
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